Baselland, Solothurn & Aargau 04.04.2026

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Landschaftsfotografie lebt vom Licht und das ist oft in den frühen Morgenstunden besonders gut. Unsere kleine Fotografen-Gruppe traf sich deshalb bereits um 6.45 Uhr auf dem Parkplatz beim Sportplatz Gigersloch in Dornach Solothurn. Gleich hinter dem Sportplatz standen zahlreiche Kirschbäume in einem Einfamilienhausquartier mit schön gestalteten, parkähnlichen Gehwegen. Leider hatte es bereits in der Nacht zu regnen begonnen und der leichte Regen hielt bis etwa 10.00 Uhr an. Das hielt uns jedoch nicht davon ab, einige schöne Bäume zu finden, die wir ablichten konnten.

Anschliessend ging es dann erst einmal zum Bäcker, wo wir bei Kaffee und Gipfeli eine kleine Pause einlegten. Danach fuhren wir im Konvoi zum nächsten Spot: dem Wasserfall Giessen. Die graue Wolkendecke erwies sich dort als nahezu ideal.

Bis etwa 11.30 Uhr fotografierten wir den gesamten Wasserfall, bevor wir zum Mittagessen ins Restaurant Berghaus Oberbölchen weiterfuhren. Dort angekommen, wurden wir bereits vom Wirt erwartet. Nach einem einfachen, aber gemütlichen Essen machten wir uns um 14.15 Uhr auf zum Ankenballen, der noch etwas höher, wie das Bergrestaurant liegt. Inzwischen hatte sich die Wolkendecke aufgelockert, und am Himmel zeigten sich sehr interessante Wolkenformationen. Wir verbrachten eine ganze Weile dort oben und genossen das baselbieter Panorama.

Am späteren Nachmittag fuhren wir weiter zum bekannten Birnenbaum in Rüneberg. Seine Blüten waren jedoch noch weitgehend geschlossen, dafür waren die Blätter bereits ungewöhnlich gross – vermutlich eine Folge der regenreichen Vortage.

Nach diesem kurzen Halt entschieden wir uns, zur Aarburg im Kanton Aargau zu fahren, um dort ein letztes Mal für diesen Tag zu fotografieren. Einerseits hatte Viewfindr ein Abendrot angekündigt, andererseits lag die Aarburg für die meisten ohnehin auf dem Heimweg. Es war ja bereits ein sehr langer Tag. In Aarburg angekommen, kehrten wir im Restaurant La Perla ein, tranken etwas und warteten auf den Sonnenuntergang. Auch wenn das erhoffte Abendrot grösstenteils ausblieb, entstanden dennoch einige schöne Aufnahmen aus der bekannten Perspektive auf die imposante Festung.

Am Ende war es ein wirklich langer Tag – wir waren von 6.45 Uhr bis 20.30 Uhr gemeinsam unterwegs. Die Bedingungen waren nicht ideal, aber wir haben das Beste daraus gemacht: gute Gespräche geführt, uns ausgetauscht, gut gegessen und getrunken und jede Menge Spass gehabt. Dabei sind natürlich auch jede Menge Bilder entstanden. Mir persönlich hat der Tag auf jeden Fall sehr gut gefallen.

Euer Olli Streicher

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