Die Thurauen liegen nördlich von Flaach im Zürcher Weinland vor der Mündung der Thur in den Rhein. Sie bilden mit einer Fläche von rund 400 Hektaren das grösste Auengebiet des Schweizer Mittellandes und sind ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung, welches fünfzehn «Blueme»-Fotografinnen und Fotografen erkundeten und die Kameras heisslaufen liessen.
Leider ist es bei der Planung nie voraussehbar, was man antrifft. Wie viele Blumen hat es? Gibt es Frösche, Libellen, Schnecken oder andere Lebewesen, welche nur auf uns warten in Szene gesetzt zu werden?
Die Fauna gab einiges her, auch wenn es wegen des Schutzgebietes nicht immer einfach war, an die Pflanzen zu kommen. Insekten oder dergleichen fand man, zwar nicht in Massen, aber Raupen auf der Strasse wurden sitzend belagert und abgelichtet. Käfer, Spinnen und Schmetterlinge konnten ebenfalls gesichtet und auf der Speicherkarte verewigt werden. Blumen gab es etliche, nur der Wind machte das Scharfstellen zu einer Herausforderung.
Nach gut drei Stunden waren dann (fast) alle bereit, um ins Naturzentrum Thurauen zu fahren und dort bei einem Getränk über Fotografie und andere Themen zum Leben zu plaudern.
Barbara 🌸 und Erich